Mittwoch, 22. Mai, 2024

Menschen bei der IAF

Laetitia Raboud

In der Rubrik Menschen bei der IAF werden in loser Folge Persönlichkeiten bei der IAF vorgestellt, indem sie zehn persönliche Fragen beantworten: Heute lernen Sie Laetitia Raboud kennen. Die Freiburgerin ist seit diesem Jahr Mitglied der Qualitätssicherungskommissionen (QSK) dipl. Berater/in berufliche Vorsorge IAF. Sie begleitete diesen Diplomlehrgang bereits seit dem Start im Jahr 2020 als Expertin und Prüfungsautorin. Per Februar 2024 wurde Laetitia Raboud zur Direktorin der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge OAK BV ernannt. In dieser Funktion verantwortet sie die operative Umsetzung der Oberaufsicht über die 2. Säule. Laetitia Raboud hat an der Université de Neuchâtel und der Universität Bern Rechtswissenschaft studiert und verfügt über ein HSG-Diplom in Insurance Management sowie über ein CAS Berufliche Vorsorge der Universität St. Gallen. Die Rechtsanwältin ist zudem Prüfungsexpertin beim Berufsbildungsverband der Versicherungswirtschaft VBV und Mitglied des Vorstands der Schweizerischen Gesellschaft für Haftpflicht- und Versicherungsrecht SGHVR.

 1.In welcher zeitgenössischen Institution würden Sie gerne einen Nachmittag verbringen?

>Sehr gerne würde ich einen Nachmittag in der Kommission der Vereinten Nationen zur Rechtsstellung der Frau (UNCSW) verbringen. Die Kommission ist das wichtigste Gremium der Uno, das sich mit den Rechten von Frauen beschäftigt. Die Realität, die Frauen auf der ganzen Welt erleben, beschäftigt mich sehr. Nach wie vor gibt es in diesem Bereich viel zu tun, sowohl hinsichtlich konkreter Massnahmen wie auch ideologisch.

2.Worauf sind Sie besonders stolz?

>Darauf, dass ich es geschafft habe, mich in jedem Bereich meines Lebens zu entfalten, sei es im Privatleben, in meinen sozialen Beziehungen oder im Berufsleben. Es ist eine grosse Herausforderung, ein Gleichgewicht im Leben zu finden, das all diese Komponenten verbindet.

3.Wie lautete Ihr Berufswunsch als Kind?

>Nachdem mich einige Jahre lang eine Karriere als Astronautin fasziniert hatte, war ich mir im Alter von etwa zehn Jahren sicher, dass ich Anwältin werden würde. Gerechtigkeit war mir schon immer ein grosses Anliegen.
 

4.Wenn nicht in der Schweiz, in welchem Land möchten Sie leben und warum?

>In England. Insbesondere London gefällt mir sehr gut. Es ist eine faszinierende Stadt, die das pulsierende Grossstadtleben mit friedlichen, ruhigen und erholsamen Grünflächen verbindet.

5.Ihr Lieblingsbuch?

>Es gibt nicht ein einziges Buch, sondern eine Autorin: Amélie Nothomb. Mir gefällt, wie sie in ihrem einzigartigen Schreibstil die Realität und manchmal auch die Grausamkeit der Welt mit Humor darstellt.
 

6.Wie erholen Sie sich nach einem stressigen Tag?

>Mit einem «Apéro-jeu». Dieses Konzept haben wir mit unseren Kindern kreiert: Wenn mein Partner und ich von der Arbeit nach Hause kommen, setzt sich die ganze Familie mit einem Getränk (der Inhalt des Glases variiert je nach Alter) zusammen, und wir spielen zusammen zum Beispiel Karten, ein Brettspiel usw.

7.Was ist das Wertvollste in Ihrem Leben?

>Meine Familie. Zeit mit meinen Kindern und meinem Partner zu verbringen, ist das, was mich am glücklichsten macht. Ihr Wohlergehen steht im Zentrum und beeinflusst jede meiner Entscheidungen.

8.Hund oder Katze?

>Wir haben bereits vier Katzen, aber einer der Grundsätze unserer Familie lautet: «mehr Haare, mehr Pfoten, mehr Liebe». Wir würden deshalb gerne einen Hund adoptieren. Das haben wir uns fest vorgenommen, sobald unsere familiäre Situation und unser Lebensrhythmus es erlauben, dass wir ihm unsere volle Aufmerksamkeit und Zuneigung schenken können.

9.Süsses oder Saures?

>Ganz klar «Süsses». Ich habe immer ein Glas Gummibärli auf meinem Schreibtisch stehen, sowohl in der OAK BV wie auch zu Hause.

10.Meer oder Berge?

>Da kann ich mich nicht entscheiden: Snowboarden und Wandern in den Bergen liebe ich genauso wie an einem Sandstrand in der Sonne zu liegen und zu faulenzen.

Laetitia Raboud